RIP mein kleiner Liebling

RIP mein kleiner Liebling

Im Moment kommt mir alles was ich sonst immer hier schreibe total sinnfrei vor. Denn vorige Woche habe ich meinen kleinen Gefährten verloren. Nun hat die Welt einen Mops weniger und der Himmel einen Rabauken mehr.

Wenn ein Haustier von uns geht, ist das immer traurig. Ich hab schon einige gehen lassen müssen in meiner Kindheit: meine Wüstenspringmäuse, ein Meerschweinchen, einen Igel und auch eine Katze. Doch niemals hätte ich mir vorstellen können, ein kleines Wesen so unendlich lieb zu haben, wie meinen Buddy. Der kleine, schwarze Mops der nicht nur Spuren überall im Haus & Auto hinterlassen hat, sondern auch in meinem Herzen.

Mops-Liebe auf den ersten Blick

Als vor zwei Jahren in der Facebook Not-Mops-Gruppe eine Anzeige für einen schwarzen Mops-Rüden geteilt wurde, der nicht nur fast gleich alt wie unsere Mimi war, sondern auch noch ganz in der Nähe vermittelt wurde, haben wir nicht lange überlegt. Schon am nächsten Tag trafen wir den kleinen und das erste dass er tat war gleich mal unser Auto anzupinkeln und anschließend zu versuchen, das ganze einzugraben. Dass das auf Asphalt nicht ganz funktioniert war ihm egal – mit zufriedener Miene ging er dann weiter.

 

Mit seiner verspielten Art haben sich Mimi und er gleich verstanden. Deshalb war auch die Frage „ob es zwischen den beiden passt“ innerhalb von Minuten aus der Welt geschafft. Als er dann beim Heimfahren gleich gemeinsam mit Mimi auf meinem Schoß kuschelte war klar – er ist bei uns am richtigen Fleck.

Dass er sich sofort bei uns wohlgefühlt hat, wäre noch untertrieben. Schon am ersten Tag hat er sich zwischen uns auf der Couch auf den Rücken geworfen um sein Bauchi kraulen zu lassen. Anfangs hatte er noch mit ein paar Ängsten zu kämpfen, die sich später aufgelöst haben oder die wir dann einfach berücksichtigt haben – zB. konnte er nicht ohne Nachtlicht schlafen <3 , man durfte die Tür nicht hinter ihm schließen weil er aus Furcht ausgesperrt zu werden total durchdrehte, er hatte Angst wenn man die Hand hob um ihn zu streicheln, stahl Essen wann immer er konnte. Trotzdem war er sichtlich glücklich und erleichtert bei uns zu sein.

Mimi „zeigte“ ihm gleich den Garten und brachte ihm bei was man darf und was nicht. Manchmal machten sie gemeinsam Blödsinn aber meistens spielten sie oder kuschelten (absolute Lieblingsbeschäftigung). Ich glaube 90% der Fotos von Buddy zeigen ihn beim Schlafen ^^ Bald waren die zwei unzertrennlich und es gab sie nur mehr im Doppelpack.

Mimi & Buddy

Our time together is just never quite enough

Seither sind zwei Jahre vergangen. Zwei viel zu kurze Jahre, die wir mit diesem Wildfang verbringen durften. Zwei Jahre, in denen er mein Herz im Sturm erobert hat. Wie ihr wisst, waren die letzten zwei Jahre eine sehr schwierige Zeit für mich. Und so merkwürdig dass für manche klingt – Buddy war einfach immer für mich da. Wenn mein Mann nicht zuhause war, weil er nachts gearbeitet hat, hat Buddy auf seinem Polster geschlafen und mich beschützt. Wenn ich mal geweint habe, hat er sich ganz fest zu mir gekuschelt. Egal ob ich einen guten oder schlechten Tag hatte, Buddy wich mir nie von der Seite. Egal ob ich nur kurz aufs WC ging, etwas aus der Küche holte oder in den Keller ging um Wäsche zu holen – er war immer dabei. Manche hätte das vielleicht genervt doch ich habe das immer als Kompliment gesehen. Einen kleinen Schatten zu haben, der nie ohne einen sein will. Ich glaube, gerade weil ich immer zu Hause war, hatten wir eine besonders intensive Beziehung zueinander. Kennt ihr die peinlichen Leute, die ihre Hunde wie Babys behandeln, mit ihnen reden und sie von vorn bis hinten verhätscheln? – zu der Sorte gehör ich eindeutig.

Buddy Foto

I thank you for your part in my journey

Umso schlimmer war es für mich als Buddy im Sommer vorigen Jahres seinen ersten epileptischen Anfall hatte. Mein Mann und ich kannten so etwas nicht und hatten wahnsinnige Angst. Als das ganze dann mit der Tierärztin abgeklärt war, kam heraus dass Medikamente ihn mehr belasten würden als zu helfen. So lange er nur ganz kurze Anfälle hat (~ 1 Minute) ist das für ihn nicht gefährlich, hat sie uns erklärt. Wir entwickelten eine Routine, wie wir uns um ihn kümmerten wenn ein Anfall kam und gewöhnten uns daran. Die Anfälle wurden seither immer seltener, seit einiger Zeit lagen immer viele Wochen dazwischen. Wir dachten schon er wäre komplett geheilt.

Dann kam die Nacht von Dienstag auf Mittwoch vorige Woche. Er hatte um halb 1 einen Anfall aber anstatt wieder aufzuwachen, kam ein Anfall nach dem anderen. Ein nächtlicher Besuch in der Not-Tierklinik half auch nicht lange. Das Schlafmittel dass man ihm dort gegeben hatte, hielt nur etwa eine halbe Stunde. Als wir dann um 8 Uhr früh bei unserer Tierärztin waren, wusste sie sofort was zu tun war. Sie erklärte uns dass er in einem sogenannten Status Epilepticus ist, das heisst dass die Anfälle so schnell hintereinander kamen dass er das Bewusstsein nicht wiedererlangt dazwischen. Sie gab ihm eine leichte Narkose damit dieser Kreislauf unterbrochen wird. Wir mussten ihn dort lassen aber wussten er ist jetzt in den besten Händen und bekommt Hilfe.

Bis Mittag saßen wir Zuhause und zuckten bei jedem Anruf zusammen. Keiner konnte schlafen, trotz der durchwachten Nacht und die Nerven lagen blank. Als dann um 12 die Nachricht kam, dass er aufgewacht ist und bis jetzt nicht krampft, waren wir sehr erleichtert. Um 14 Uhr dann bekamen wir die tolle Nachricht, dass er um 16 Uhr wieder zu uns nach Hause durfte – solange bis dorthin nichts mehr passiert.

Buddy rennt

Und bis dorthin war alles gut, die Tierärztin sagte er darf jetzt zu uns heim. Er kam dann auch nach Hause und wir wussten, wir mussten jetzt nur mehr warten bis die Narkose Wirkung ganz abgeklungen ist. Wir legten ihn in sein Monderl und er durfte zuerst auf der Couch neben uns liegen, dann im Bett zwischen uns. Auch wenn ich als er auf der Couch lag, das Gefühl hatte, er hat mich kurz angesehen, war er doch nicht wirklich bei Bewusstsein. Als die beschleunigte, laute Atmung sich nicht verbesserte, hatten wir ein mulmiges Gefühl aber es hieß abwarten.

Um halb 11 dann begann er wieder zu krampfen, zwar nur leicht aber trotzdem kein gutes Zeichen. Wir verabreichten ihm Medikamente, die wir mit nach Hause bekommen hatten, durch seine Infusionsleitung. Trotzdem besserte es sich nicht. Also wieder ab zur Tierärztin in der Nacht. Um Mitternacht ca. war er dann wieder dort und sie hat sich gleich um ihn gekümmert. Wir haben ihn nochmal gestreichelt und sie hat dann gesagt „Na kleiner Mann, wir verbringen also die Nacht zusammen.“ Die Stimmung war zwar angespannt aber wir wussten, sie half ihm jetzt und fuhren wieder heim. Um 4 hat sie uns dann Bescheid gegeben, dass alles in Ordnung ist. Um 8 habe ich mit ihrer Kollegin telefoniert und sie hat gesagt, er krampft nicht mehr und alles ist ok – trotzdem sollten wir ein Kopf-CT machen lassen um zu sehen wo die Ursache für diesen Zustand lag.

Your wings were ready but my heart was not

Um 9 kam Dominik zur Tierklinik um Buddy abzuholen, damit wir gemeinsam mit ihm zu seinem Termin fahren konnten. Die Tierärztin wollte ihn aus der Box holen und merkte erst dann, dass er nicht mehr atmete. 2 Minuten zuvor hatte sie nach ihm gesehen und alles war ok. Der Schock und die Überraschung war ihr anzusehen. Für Dominik brach natürlich die Welt zusammen. Er wollte ihn abholen und statt unseren Wuzel in die Arme zu bekommen, ist dieser auf einmal nicht mehr da. Er rief mich schließlich an und teilte mir die schreckliche Neuigkeit mit. Ich war am Boden zerstört und konnte es gar nicht glauben. Der Optimismus der Ärztin hatte mich so sehr beruhigt, ich rechnete in dem Moment gar nicht mit sowas. Als die Frage kam was Dominik jetzt tun sollte, bat ich ihn Buddy zu uns nach Hause zu bringen. Dort haben wir uns dann in Ruhe von ihm verabschiedet, auch Mimi die allerdings nicht verstand warum er denn nicht mit ihr kuscheln wollte oder aufstand.

Seither stand für uns die Welt still. Wie konnte alles weitergehen ohne unseren kleiner Striezel? Phasen der Ruhe wurden immer wieder von grausamen Stichen ins Herz unterbrochen – als ich beim Füttern aus Gewohnheit beide Futter-Näpfe aufhob oder wenn ich sein Brustgeschirr, seinen Pulloer o.ä. gesehen habe. Am schlimmsten ist es wenn einem das Gehirn einen Streich spielt und man für einen kurzen Moment vergisst, dass er nicht mehr da ist. Als ich in der Nacht ins Bad gegangen bin, habe ich die Tür für ihn angelehnt lassen, nur um dann zu merken, dass er nicht kommt. Mimi muss sich auch erst umstellen – jedes Mal wenn ich sie rauslasse wartet sie auf der Stiege auf ihn und sieht zur Tür.

Buddy Tür

Hold on to the love, not the loss

Buddy war einfach ein besondere Hund, der wie ein Wirbelwind in unser Leben kam und viel zu früh, ohne Vorwarnung und wahnsinnig schnell wieder ging. Dienstag Abend sind wir noch alle gemeinsam schlafen gegangen und er ist einfach nicht mehr aufgewacht wenn man´s genau nimmt. Ich hoffe es jedenfalls – doch selbst wenn in diesen zwei Tagen irgendwann wach geworden ist hat er gesehen, wie wir für ihn da waren und alles gaben um ihm zu helfen.

Trotzdem mache ich mir wahnsinnige Vorwürfe. Am Mittwoch wollte ich zu einem Blogger-Event fahren, dass mir so wichtig vorkam und war deshalb Montag und Dienstag mit den Gedanken voll in der Arbeit versunken. Ich war Montag vormittag nochmal Wimpern auffüllen und hab die Hunde in der Zeit alleine zuhause gelassen, habe Dienstag vom aufstehen bis zum schlafen gehen an dem neuen Blogdesign gearbeitet + einen Blogbeitrag vorbereitet, der Mittwoch online gegangen ist. Auch wenn ich weiß, dass die letzten Stunden nicht alles sind und Buddy sicher wusste wie sehr er geliebt wurde, ist es doch schwer damit zu leben, diese letzten Momente nicht mit ihm verbracht zu haben. Eines habe ich auf jeden Fall daraus gelernt: Egal wie viel man zu tun hat oder was einen beschäftigt – man sollte sich jeden Tag Zeit nehmen für seine Lieben. Man kann nie wissen, wann es zu spät dafür ist.

Viele sagen er war nur ein Hund, doch er war nicht nur ein Hund. Er war mein kleiner Liebling, mein Buddy. Ich werde ihn sicher nie vergessen und er fehlt mir fürchterlich . Alles was mir bleibt sind viele lustige Anekdoten und die Erinnerung an einen ganz besonderen Mops. Ich werde sicher noch viele Tränen vergießen, doch ich weiß auch dass es ihm jetzt besser geht. Er ist jetzt wieder ganz gesund und spielt mit all den anderen Mopsis, die schon über die Regenbogenbrücke gegangen sind.

Mops Himmel

 

Auch wenn man Trauer schwer in Worte fassen kann, wollte ich auch diese Erfahrung mit euch teilen. Habt ihr auch schon ein Haustier verloren? Seid ihr mit eurer Trauer auf Unverständnis gestossen? Wird es irgendwann leichter? Wenn ihr mögt, könnt ihr eure Geschichten hier in den Kommentaren mit mir teilen.

 

Alles Liebe

Eure LiLi

 

Ps: Hier noch ein paar Videos von Buddy, die einfach zu süß sind 🙂

10 Kommentare

  1. Ich
    Feb 20 / 19:04

    Hab meinen Kater letztes Jahr nach 10 gemeinsamen Jahren über die Regenbogenbrücke gehen lassen müssen. Es war extrem schwer für mich. Wir haben jede Nacht zusammen im Bett verbracht und er ist mir auch nicht von der Seite gewichen. Danach bin ich regelrecht zusammengebrochen, hab mich eine Zeit lang jede Nacht in den Schlaf geweint..
    Tiere zählen in meinem Leben einfach viel..
    Ob es leichter wird? Naja, es wird erträglicher aber leichter nicht. Ich denke noch immer jeden Tag an ihn und manchmal kommen mir dabei die Tränen, öfters jedoch ein lächeln wenn ich an die schönen Tage denke.
    Man gewöhnt sich einfach dran und einnehmen kann seinen Platz kein anderer Kater (obwohl wir wieder einen 2. haben)

    • lililovely
      Feb 21 / 10:23

      Hi Sabi!

      Ma das klingt wirklich nach einem Freund fürs Leben – schön dass ihr 10 Jahre zusammen hattet und ich glaube an die schönen Tage denken ist eh das beste was man tun kann. Ich drück dich aus der Ferne <3

      Wir haben gesagt, wir möchten keinem "neuen" Mops ein zuhause geben, das schaffen wir im Moment nicht - wir konzentrieren uns jetzt auf Mimi und helfen dadurch nicht nur ihr hoffentlich ein bisschen mit der Trauer sondern auch uns.

      Alles Liebe

  2. Feb 20 / 20:03

    Mein Beileid Lisa, ich kann es so nachvollziehen wie schrecklich es dir gehen muss 🙁
    Mein Haustier lebt zwar noch, aber ich habe auch schrecklich gelitten wenn er mal entflogen ist – auch wenn das jetzt kein Vergleich mit deinem Verlust ist.
    Es wird dauern, bis deine Wunden verheilt sind, deswegen nimm dir alle Zeit die du brauchst.
    Alles Liebe,
    Karo

    • lililovely
      Feb 21 / 10:26

      Hi Karo,

      dankeschön – ich konzentrier mich im Moment sehr auf die Mimi (unseren zweiten Mops) – es hilft total dass man sich für jemanden zusammenreißen muss. Sie bekommt im Moment eben das doppelte an Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten 🙂 Ich hoffe du kannst noch unzählige schöne Stunden mit deinem Haustrier verbringen <3

      Liebe Grüße

  3. Nicole
    Feb 21 / 1:02

    Hallo Lisa.

    Ich musste in meinem Leben schon unzählige kleine Lieblinge gehen lassen. Deshalb hat mich dein Beitrag auch unheimlich berührt.

    Der letzte Liebling der uns im Frühlung letzten Jahres verließ, war meine Irish-Setter Hündin Laika, die auch ganz plötzlich verstarb und leider auch noch kein hohes Alter erreicht hatte. Davor musste ich mich auch von kleinen Freunden verabschieden die mich bis dato beinahe mein ganzes Leben begleitet hatten. Und jedes mal tat es unglaublich weh. Sich danach daran zu gewöhnen einen treuen Begleiter nicht mehr bei sich zu haben war auch für mich sehr schmerzhaft.

    Haustiere sind für mich wie meine engsten Familienmitglieder, denn sie sind immer da. Deshalb ist es in meinen Augen nicht nur völlig in Ordnung nach einem solchen Verlust zu trauern, sondern auch wirklich wichtig. Und jeder Trauert anders und das ist gut so. Also nimm dir die Zeit dazu.

    Ich wünsche dir alles gute in dieser nicht einfachen Zeit.

    LG Nici

    PS.: Ich habe mal gehört, dass unsere Kleinen Lieblinge deshalb so viel kürzer auf der Erde verweilen, weil sie im Gegensatz zu uns nicht so lange brauchen um den Sinn des Lebens zu erkennen: Liebe.
    Buddy wusste wie sehr ihr ihn geliebt habt.

    Und ja, es wird leichter werden.

    • lililovely
      Feb 21 / 10:29

      Hi Nici,

      wow! Danke vielmals für deine Nachricht. Es ist wie du sagst – Tiere sind nicht einfach „nur“ Tiere, sie sind Familienmitglieder und gerade weil sie immer da sind, ist es so schwer. Es tut mir leid, dass du auch schon solche Verluste erleben musstest! Der Gedanke mit dem Sinn des Lebens erkennen gefällt mir total gut- das werd ich mir zu Herzen nehmen. <3

      Alles Liebe

  4. Feb 21 / 20:27

    Wie schade, dass dein Buddy von dir gegangen ist – den Schmerz kann ich mir wohl nur ansatzweise ausmalen.
    Ich habe ja auch schon etliche Lieblingstiere verloren (Ich bin auf einem Bauernhof mit vielen Lieblingsschafen / Ziegen aufgewachsen und mein Stiefvater hat sie als Metzger natürlich alle früher oder später umgebracht, was sicher nicht ganz so grausam ist, wie wenn ein Tier stirbt… denn auch das musste ich erleben: Flaschenlämmer, die in der Küche im Karton an der Heizung liegen und doch zu schwach sind… was haben meine Schwester und ich geheult…)… und einige meiner Lieblingstiere vermisse ich noch heute.

    Die kleinen „Macken“ deines Mopses, die du da schilderst, klingen wirklich alle liebenswürdig 😉 Mein erstes Pony hatte auch solche liebenswürdigen Fehler: Es hat mich für sein Müsli fast ermordet, wenn ich nicht schnell genug war, es hat beim Aufsteigen und Angaloppieren JEDES MAL gebuckelt, es hat nicht gewiehert, sondern „Höhöhö“ gerufen 😉

    Dass sich die beiden bei dir auf Anhieb verstanden haben, ist wirklich schön – es geht nichts über Freundschaften, auch unter Tieren. Und getröstet werden von Tieren ist echt so was besonderes- meine Ponys konnten das auch.

    Das mit den Anfällen klingt jedoch furchtbar – da hätte ich wohl sogar Angst gehabt, den Hund kurz aus den Augen zu lassen…
    Und die Geschichte von seinen letzten beiden Nächten und dem Tag – und vor allem dem Moment, als Dominik es erfuhr – klingt so furchtbar… mein Beileid! Und dass es momentan schwer ist, ohne ihn zu leben, verstehe ich auch nur zu gut. Da fehlt einfach was – genau wie wenn wichtige Menschen aus dem Leben gehen. Aber trotzdem: Du solltest dir keine Vorwürfe machen, weil du dich viel mit anderen Dingen beschäftigt hast – er wird sicher gewusst haben, was er dir bedeutet!

    Liebe Grüße

    • lililovely
      Feb 23 / 11:32

      Hi Tabea!

      Deine Geschichte vom Pony das Höhöhö ruft ist ja total süß – hat mich gerade zum Lächeln gebracht 🙂 Oh das mit den Flaschenlämmern kann ich mir vorstellen :/ Aber ich stell es mir trotzdem sehr schön vor, auf einem Bauernhof aufzuwachsen.

      Ja, Tierfreundschaften sind was schönes, vor allem wenn man beobachten kann wie sie sich entwickeln <3

      Buddy fehlt uns immer noch aber wir konzentrieren uns im Moment sehr auf Mimi - ich mach sehr lange Spaziergänge mit ihr und sie bekommt die doppelten Kuscheleinheiten 🙂

      Danke für deine lieben Worte,

      Lisa

  5. Ramona
    Jun 23 / 23:34

    Hallo Lili
    Ich kann dich sehr gut verstehen ich hab meinen Mops Tiffany am 19 Mai nach 12 Jahren verloren der Schmerz ist immer
    Noch unerträglich sie war mein Baby
    Ein Teil von mir ist gestorben
    Ich habe eine schwere Depression und
    Hatte einen 6 Wochen Aufenthalt in einer
    Klinik ich komme immer noch nicht damit klar ich habe ein Loch in meinem Herzen
    Ich denke fast niemand kann verstehen
    Was mein Mops mir bedeutet
    LG Ramona

  6. Sep 04 / 12:12

    Ich kenne das schreckliche Gefühl, wenn man ein Tier gehen lassen muss, bin immer mit Tieren aufgewachsen. Und jetzt kann ich auch nicht ohne Tiere, mein Mann und ich wir haben zwei Katzen. Blacky ist ein richtiger Kuschelkater, er hängt total an mir. Von der Vorbesitzerin ist er mit der Flasche versorgt worden, weil ihn die Katzenmutter nicht angenommen hat. Wir haben den Süßen mit 12 Wochen bekommen.
    Lucky ist mehr die stille Beobachterin und nicht so kuschelbedürftig. Wir haben sie aus dem Tierheim.
    Beide sind auf ihre eigene Weise liebenswert und besonders. Etwas haben sie aber gemeinsam, sie sind schwarz. 🙂

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